Wanderer von nah und fern: Der 2. Ith-Hilsweg-Wandertag wird ein voller Erfolg

Der nach 2019 zum zweiten Mal stattfindende Ith-Hilsweg-Wandertag war ein voller Erfolg. Fast alle Teilnehmer, die am vergangenen Sonntag den Ith-Hilsweg-Wanderweg bewanderten, kamen aus einem großen Einzugsgebiet weit über die Grenzen der Samtgemeinde hinaus, sogar aus dem Leinetal oder aus Hannover waren Wanderer vertreten. Wie schon vor zwei Jahren begleitete und informierte auch dieses Mal wieder der erfahrene Wegepate und ehemalige Lehrer Karl Paare mit hervorragender Ortskenntnis und großem geschichtlichen Hintergrundwissen die mehr als 20 Wanderer auf ihrer Rundtour ab Holzen.

Persönlich begrüßt wurden die Wanderer zu Beginn am Ausgangspunkt durch den neuen Vorsitzenden des Heimatvereins Hahnenklippen Holzen e.V. , Kurt Hapke. Dann ging es hinauf in Richtung Ith, der als Höhenzug weit über die Grenzen des Landkreises bekannt ist. Kletterer, die extra früh morgens aus dem Emsland angereist waren und gerade ihre Ausrüstung an einem Kletterfelsen auspackten, gaben gern spontan Auskunft über das aus ihrer Sicht hervorragende Klettergebiet Ith mit seinen über 1.000 verschiedenen Felsrouten vom geringen bis hin zum 10. Kletter-Schwierigkeitsgrad.

An der ersten Zwischenstation nahm die Hälfte der Teilnehmer schließlich die Gelegenheit wahr, die Rothesteinhöhle zu erkunden, bevor dann der Aufstieg zum Ithkamm erfolgte. Dort war das Interesse an den Ausführungen zur Segelfluggeschichte, die sich dort nach dem ersten Weltkrieg aufgrund des herrschenden Motorflugzeugverbots zunehmend entwickelte, besonders groß. „Die Starts und Landungen der Segelflugzeuge im Rahmen der Wanderung hautnah mitzuerleben, war sicher auch ein Highlight für die Wanderer“, so Karl Paare. An der Schutzhütte „Drei Kastanien“ haben fleißige Mitglieder des Heimatvereins in bewährter Manier mit Obst und Getränken für das leibliche Wohl und eine angenehme Verschnaufpause gesorgt, bevor es bei interessanten Gesprächen schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurückging. Für alle Teilnehmer dürfte am Ende der Tour festgestanden haben, dass auch abseits des Ith-Hilsweg-Wandertages die Region in jedem Fall immer einen Besuch wert ist.